SchulBetrieb – Hauptschule Neustädter Tor und Kodak besiegeln erste Lernpartnerschaft des Landkreises!
Kooperation für Schülerinnen und Schüler startet nach den Sommerferien
Es ist so weit. In der Hauptschule Neustädter Tor trafen sich am 14. Juni die Lehrerinnen und Lehrer der Schule mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Kodak Graphic Communications GmbH, um den Auftakt einer besonderen und langfristig angelegten Kooperation zu feiern. Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung überreichten Landrat Bernhard Reuter, die IHK und MEKOM gemeinsam mit der Leitstelle Region des Lernens die SchulBetriebs-Urkunden sowie zwei Schilder, die an den Gebäuden der Hauptschule und von Kodak auf diese ausgezeichnete Zusammenarbeit hinweisen werden.
Die bereits auf dem Netzwerktag Osterode vorgestellte südniedersachsenweite Gemeinschaftsinitiative „SchulBetrieb“ der Region des Lernens Osterode und der Bildungsregion Göttingen startet nach den Sommerferien zunächst mit den fünften und sechsten Klassen der Hauptschule Neustädter Tor. Zahlreiche Mitarbeiter/-innen von Kodak entwickelten in einer Ideenbörse und zahlreichen kleineren Gruppenarbeiten gemeinsam mit den Lehrkräften Praxisbezüge für bis zu zwanzig Themenbereiche aus dem Lehrplan.
Ergänzend zu den bereits bekannten Praktika soll den Jugendlichen zusätzlich durch fachliche Unterstützung aus der Wirtschaft eine neue Perspektive auf den Unterrichtsstoff vermittelt werden. Interesse und Motivation sollen durch praxisnahen Unterricht gesteigert werden und vor allem nicht verloren gehen.
Zwischen Unternehmen und Schule besteht Einigkeit, dass neben der Vermittlung und Vertiefung von Kenntnissen in bestimmten Fachgebieten (z.B. Naturwissenschaften, Sprachen etc.) insbesondere die Förderung sogenannter weicher Faktoren wie Persönlichkeitsentwicklung, Sozialverhalten, Team- und Kommunikationsfähigkeit,
Methodenwissen etc. Ziel der Kooperation ist.
In der fünften Klasse stehen nach einem Schnuppertag bei der Partnerfirma beispielsweise interessante Experimente und Praxisbeispiele in den Fächern Erdkunde, Englisch, Physik, Deutsch, Chemie und Mathe an. Der erste Bezug zum Projekt für die fünften Klassen wird in den Fächern Erdkunde und Englisch mit dem Thema „Region und Umwelt“ über Interviews umgesetzt, um den Betrieb und seine Bedeutung für die Region näher kennenzulernen. Die sechsten Klassen experimentieren beispielsweise in Chemie gemeinsam mit einem Kodak-
Mitarbeiter zum Thema „Wasser zum Leben“. Am Ende des Schuljahres gibt es für die Schülerinnen und Schüler einen Mathematikwettbewerb „Kodak-Kniffel“ auf Basis der bisherigen Lerninhalte des jeweiligen Schuljahres.
Schülerinnen und Schülern soll klarer werden, wofür sie lernen. Durch den praktisch angereicherten Unterricht in möglichst vielen Fächern können sie spielerisch ihre Persönlichkeit, ihre Stärken und Interessen kennenlernen. Sollte sich diese Vorgehensweise bewähren, werden im nächsten Jahr ähnliche Ansätze für die 7. und 8. Klassen entwickelt. Fünf bis sechs weitere SchulBetriebe gehen nach den Sommerferien mit ähnlichen Konzepten
im Landkreis Osterode an den Start.
Gregor Staub begeisterte beim 9.
MEKOM-Unternehmertag
Auch zu ihrem 9. Unternehmertag gelang es dem Vorstand des MEKOM Regionalmanagements mit dem Schweizer
Gedächtnistrainer und „Europas Trainer des Jahres 2003“ erneut einen
Hochkaräter nach Osterode zu holen.
Die neun Vornamen des Verteidigungsministers zu Guttenberg, die letzten
zehn US-Präsidenten vor Obama oder die sechs Kinder des Nobelpreisträger Thomas
Mann innerhalb von lediglich 12 Minuten zu lernen klangt mehr als unglaubwürdig
für die ca. 350 geladenen Gäste des 9. MEKOM-Unternehmertages am Montagabend in
der Osteroder Stadthalle.
„Auch wenn dies für Sie kaum vorstellbar ist, es wird funktionieren,“
verspracht Gregor Staub und lachte. Der
55-jährige Schweizer Betriebsökonom sprühte vor Energie und Selbstbewusstsein
sagte aber auch, dass es wichtig sei, sich nicht zu ärgern, wenn man etwas
vergisst. Motiviert bleiben und lernen wollen, sei der Weg zu einem besseren
Gedächtnis.
Während seines 90-minütigen Vortrag nahm Staub die Zuhörer mit auf seine
Memory-Reise und vermittelte spielerisch wie sich z.B. Begriffe mit Orten oder
Gegenständen assoziieren und spätestens nach der fünften Wiederholung stets
aus dem
Langzeitgedächtnis abrufen lassen. Wichtig sei es also sein Wissen
regelmäßig
zu repetieren, bis es verankert ist und die entsprechenden
Gehirnverknüpfungen spielerisch und mühelos ablaufen.
Speziell für den Schulunterricht hält Staub seine Memo-Technik für sehr
geeignet. Denn gerade die Fantasie der Kinder kennt keine Grenzen. „Aber auf
Anfrage sei er z.B. vom bayerischen Kultusministerium informiert worden, dass es
lediglich für das WAS, nicht aber für das WIE der Wissensvermittlung zuständig
sei“. Umso bedauerlicher die Tatsache, dass die Resonanz der hiesigen
Lehrerschaft bei der kostenlosen Nachtmittagsveranstaltung eher mäßig ausfiel.
Im Gegensatz zu Kindern hätten Erwachsene wesentlich mehr Probleme beim Erlernen der Memo-Methode. Zu Beginn
zweifeln sie immer, ob die Herausforderung, sich in so kurzer Zeit so viel
merken zu können, überhaupt zu meistern sei. Zumindest die begeisterten Zuhörer
seiner insgesamt drei Osteroder Veranstaltungen am Montag werden jetzt ernsthaft
darüber nachdenken, ob sie sich nicht doch eine eiserne Disziplin aneignen, die
sie nach einem ca. 30-stündigen Trainingsprogramm, in kleinen Dosierungen von
ca. 30 Minuten täglich, zu einem wesentlich besseren Namens- und
Zahlengedächtnis führen.
Weiterer interessanten Fakten über Gregor Staub und seine Memo-Technik
finden interessierte unter www.gregorstaub.com
Im Rahmen der Aktion "Besseres Kennenlernen" nahmen rund 20 MEKOM-Mitglieder am 17. Februar 2010 die
Gelegenheit wahr, das Unternehmen MAXIMATOR in Nordhausen zu besichtigen.
Geschäftsführer Henning Willig begrüßte die Gäste und gab zunächst eine interessante Einführung in die Geschichte und
Tätigkeit des Unternehmens sowie Einblicke in die wirtschaftliche Entwicklung. Die MAXIMATOR GmbH mit Standorten in Nordhausen und Zorge ist Systementwickler, und führender Lieferant in der Hochdruck- und Prüftechnik, Hydraulik und Pneumatik. Entwickelt und produziert werden Komponenten wie Ventile, Rohre und Armaturen als auch Druckbehälter, Systeme und Anlagen, die in verfahrenstechnischen Anwendungen eingesetzt werden. Wie das im Einzelnen aussieht und was sich genau dahinter verbirgt, wurde danach in einer informativen Führung durch das Werksgebäude gezeigt.
Bei einem anschließenden Imbiss nahmen die Gäste gerne die Gelegenheit wahr, im direkten Gespräch mit Henning Willig noch
mehrüber das Unternehmen zu erfahren und auch untereinander die Kontakte zu intensivieren.
Der Unternehmertreff wird vom MEKOM Regionalmanagement Osterode organisiert und findet vier- bis fünfmal im Jahr in regelmäßigen Abständen statt.
Im Rahmen der Organisation MEKOM fand am 26. November das
erste Auszubildendentreffen des Netzwerkes Druck statt, welches am 06.05.2009
ins Leben gerufen wurde.
Ausgehend von der Herzberger Jungfer Druckerei und Verlag
GmbH wird in Zusammenarbeit mit drei weiteren Unternehmen des graphischen
Gewerbes im Landkreis Osterode am Harz Auszubildenden die Möglichkeit gegeben,
überbetriebliche Qualifikationen zu gewinnen, welche im Rahmen der üblichen
Ausbildung in der Regel nur theoretisch vermittelt werden können. Des Weiteren
bekommen die Azubis einen Einblick in branchenverwandte Betriebe, deren Aufbau
und Organisation sowie deren Arbeitsweisen.
Geplant sind gegenseitige Besichtigungen der Unternehmen
gefolgt von Austauschpraktika, bei welchen die Azubis für ein bis zwei Wochen
die Möglichkeit bekommen die beteiligten Unternehmen kennen zu lernen.
Aus diesem Grund trafen sich am 26. November 2009 erstmalig
die Auszubildenden der Unternehmen Sun Chemical Druckfarben GmbH und Kodak
Graphic Communications GmbH aus Osterode sowie der C. Kohlmann Druck &
Verlag GmbH Bad Lauterberg, um an der Firmenbesichtigung bei der Druckerei
Jungfer teilzuhaben. Vorbereitet und durchgeführt wurde diese durch die Azubis
der Druckerei Jungfer.
Zunächst stellten sich alle Teilnehmer aus den verschiedenen
Unternehmen gegenseitig vor, danach folgte eine Präsentation über die
Entwicklung der Druckerei Jungfer zu einem der größten Rollenoffsetbetriebe in
Deutschland. Im Anschluss wurde den Gästen eine Führung durch den Betrieb
geboten, in welcher die Abläufe in der Rollenoffsetabteilung und der
Lithographie anschaulich dargestellt wurden. Offen gebliebene Fragen wurden in
einer anschließenden Diskussionsrunde durch die Azubis der Druckerei Jungfer eingehend
erläutert.
Die Auszubildenden der Druckerei Jungfer gestalteten diesen
gelungenen Tag mit Engagement und Einsatz. Sie schafften es mit guter
Teamarbeit, höchster Motivation und natürlich auch mit großem Spaß und
Leidenschaft für ihren Ausbildungsberuf den Gästen einen hohen Kenntniszuwachs
zu ermöglichen.
Mit dieser Veranstaltung wurde der Grundstein für eine viel
versprechende weitere Zusammenarbeit gelegt. Im Laufe der nächsten Monate
werden dann die anderen beteiligten Unternehmen die Möglichkeit bekommen sich
zu präsentieren.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. Dezember 2009 )